Praktikumsbericht

Über mich

Ich befinde mich am Ende meines Bachelorstudiums der Geowissenschaften an der Universität Freiburg. Um mich hinsichtlich meines weiteren Bildungsweges zu orientieren und mir außerdem einen Überblick über die Fachbereiche zu verschaffen, habe ich mich für verschiedene Praktika beworben. Auf die Firma aqua.plan bin ich durch einen Aushang in meinem Institut aufmerksam geworden und habe mich anschließend für ein Praktikum beworben.

aqua.plan

Das hydrologische Büro ist mit 3 Festangestellten eher überschaubar und bietet aus diesem Grund einen hervorragenden Einblick in deren tägliche Arbeiten. Als Praktikantin wird man direkt in anfallende Arbeiten eingebunden und ist von Anfang an Teil des Teams. Die Fachgebiete von aqua.plan sind  vor allem hydrometrische Messungen, Erstellung hydraulischer Gutachten, die Überwachung und Pflege diverser Pegel im Umland, sowie Gewässerentwicklung, Umweltverträglichkeitsstudien und Datenvisualisierung.

Da das Aufgabenspektrum des Büros relativ breit aufgestellt ist, habe ich auch viel Wissen und Anekdoten in Gesprächen auf den Fahrten zu den Pegeln von Jörg oder Joachim bekommen, was mir besonders gut gefallen hat. Positiv hervorzuheben ist auch der relativ hohe Anteil an Verantwortung und die Flexibilität der Arbeitszeiten. Das Praktikum bei aqua.plan hat mir außerdem gezeigt wie viel Sorgfalt und Zeit in die einzelnen Messungen gesteckt werden muss, um hochqualitativen Datensätze und Messreihen zu erhalten.

Tätigkeiten

Während meines vierwöchigen Aufenthalts bei aqua.plan habe ich Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche erlangt.

Hauptsächlich haben wir Abflussmessungen an den Pegeln des Regierungspräsidiums Freiburg an den Dienstsitzen in Donaueschingen oder Bad Säckingen durchgeführt. Hierbei wurden hydrometrische Messflügel mit verschiedenen Messmethoden eingesetzt. Die Daten erhoben wir entweder mittels einer Seilkrananlage (SKA), einer Stangenmessung,  einer Messung mit Ausleger oder einer Ultraschallmessung mit OTT ADC. Auch wenn es anfangs etwas schwieriger war, bekam man rasch Routine mit den Messungen. Aber: bei jedem neuen Gewässer und dessen Pegel muss man auf andere Gegebenheiten achten und sich neu konzentrieren. Teilweise durfte ich gegen Ende unter Aufsicht einige Messungen selbstständig durchführen.

Mittels des Programms BIBER lernte ich, die hydrometrischen Daten einspeisen und auszuwerten. Auch waren meine Aufgaben zum einen verschiedene Gerätetests und Gerätepflegearbeiten durchzuführen und zum anderen gewonnene Daten zu exportieren, plausibilisieren und gegebenenfalls grafisch darzustellen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Aufenthalts bei aqua.plan war die täglichen Pegelkontrollen durchzuführen. Hier arbeitet man hauptsächlich mit Datenbanken der Gewässer in Baden-Württemberg und dem Intranet („HVZ“, „HYAP“).

Eine erlebnisreiche Erfahrung in toller Atmosphäre!

Charlotte Haugk
Albert-Ludwig-Universität Freiburg
Studienfach: Geowissenschaften,
Bachelor of Science